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7 Samen Mandragora autumnalis, Herbstblühende Alraune

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7 Samen Mandragora autumnalis, Herbstblühende Alraune
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Beschreibung

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Mandragora autumnalis, Saatgut der Herbstblühenden Alraune

 

Mandragora autumnalis gehört zur Familie der Solanaceae, den Nachtschattengewächsen. Die Heimat von M. autumnalis ist das Mittelmeergebiet. Dort komm sie auch in recht kargen Gebieten vor. M. autumnalis ist auch als Herbstblühende Alraune bekannt. Der Name „Alraune“ bedeutet Geheimnis. M. autumnalis wurde als eigene Art aufgeführt, mittlerweile wird sie allerdings als Variation der Mandragora officinarum angesehen. M. autumnalis wächst als mehrjährige Pflanze, die etwa 35 cm hoch wird. Die Blätter der gemeinen Alraune stehen alle am Grund als Blattrosette zusammen. Die Blätter sind elliptisch und recht variable in der Größe. Die größten Blätter von M. autumnalis werden bis zu 45 cm lang. Der Blattrand ist gewellt. Das ganze Blatt sieht etwas runzlig aus. Die Mittelrippe ist deutlich zu erkennen, da sie entweder hellgrün oder leicht violett gefärbt ist und sich so deutlich vom tief dunkelgrünen Blatt absetzt. Die Blüten sind radiärsymmetrisch und zwittrig. Die Kelch und Kronblätter sind glockenförmig verwachsen. Die Blüten der herbstblühenden Alraune sind weißlich mit einem violetten Stich. Die Staubblätter im Zentrum sind deutlich zu erkennen. Die Blüten stehen im Zentrum der Blattrosette. Die Blüte der herbstblühenden Alraune beginnt, wie ihr Name schon vermuten lässt Ende September und endet im November. Die Frucht der gemeinen Alraune ist eine Beere, die einen Durchmesser von bis zu 4 cm erreichen kann. Sie sind zuerst grün und werden mit der Reife orange. Die Frucht enthält die zahlreichen hellbraunen Samen. Die Frucht wird auch Liebesapfel genannt. Die Pflanze wurde in Griechenland der Göttin Aphrodite zugewiesen, die den Beinamen Mandragoritis trug. Der herbstblühenden Alraune wurden auch aphrodisierende Eigenschaften nachgesagt. Man braute Bier aus der Alraune und erfreute sich an den halluzinogenen Wirkungen. Man sagte, dass man die Welt nur so völlig erfassen konnte. Allerdings bewegte man sich mit dem Konsum der herbstblühenden Alraune immer auf relativ dünnem Eis. Die herbstblühende Alraune ist sehr giftig. Sie wurde früher auch für Abtreibungen und Austreibung von Totgeburten benutzt. Ihre Giftigkeit geht auf den hohen Alkaloidanteil zurück. M. autumnialis enthält vor allem Atropin und Hyoscyamin, diese Substanzen führen zur Atemlähmung und schließlich zu Tod. Die Wurzel von M. autumnalis ist etwas kleiner und schmaler als die der gemeinen Alraune. Ein Märchen besagt, dass die Wurzeln einem kleinen Menschen ähneln und schreien, wenn man sie umtopft. Daher sollte die Alraune immer in Anwesenheit eines schwarzen Hundes umgetopft werden, der dann an Stelle des Menschen an dem tödlichen Schrei der Alraune starb. Alle Teile der herbstblühenden Alraune sind giftig, inklusive der Samen. Sie sollten von Kindern ferngehalten werden!

 

Anzucht der Herbstblühenden Alraune aus Samen:

Die Álraune ist etwas anspruchsvoller was die Aussaat angeht. Mandragora sind Kaltkeimer, das bedeutet, dass man für das Saatgut erstmal einen Winter simulieren muss. Erst durch diese Kältebehandlung (Stratifikation) wird der Samen keimfähig! Um das durchzuführen, am besten einfach das Saatgut in leicht feuchtes, mit etwas Sand vermischtem, Substrat in einem Topf einpflanzen, 1 cm tief. Diese dann für 6-8 Wochen in den Kühlschrank und nicht austrocknen lassen (gut abdecken). Bitte gut beschriften und kindersicher verstauen, denn auch die Samen der Mandragora sind sehr giftig!! Sind die 8 Wochen dann endlich vorbei, kann man einfach den Behälter entnehmen, und so wie er ist, ohne das Substrat auszuwechseln, an einen sonnigen Platz (Fensterbank/Terrasse etc.) stellen und abwarten. Alternativ zur Stratifikation kann man die Samen mit Gibberellinsäure (GA3) behandeln wodurch man sich die Kältebehandlung erspart.

Zusatzinformation

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Anzahl Samen Nein
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