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Codariocalyx motorius (Desmodium gyrans), Samen der Telegraphenpflanze, tanzende Pflanze

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Codariocalyx motorius (Desmodium gyrans), Samen der Telegraphenpflanze, Tanzende Pflanze


Codariocalyx motorius gehört zur Familie der Fabaceae, den Hülsenfrüchten. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Asien und Indien. Sie ist auch unter dem Namen Telegraphenpflanze oder tanzende Pflanze bekannt. Früher trug die Pflanze den wissenschaftlichen Namen Desmodium gyrans, in der heutigen Systematik wird sie aber unter Codariocalyx motorius aufgeführt. Bereits Charles Darwin beschrieb diese außergewöhnliche Pflanze 1880. C. motorius wächst als ausdauernder Strauch, der bis zu 1,20 m hoch werden kann.Die Blätter der Telegraphenpflanze sind gefiedert. Dabei sind die zwei Seitenfiedern wesentlich kleiner als die Endfieder. Die Seitenfiedern werden ca. 1 bis 2 cm lang und 3,5 bis 4,5 mm breit. Die Endfieder erreicht eine Länge von 7 cm und wird ca. 1 cm breit. In der Nacht sind die Blätter vertikal nach unten geklappt, am Tag stehen die normal horizontal vom Spross ab. Die Schlafstellung ist weder abhängig von Temperatur oder anderen äußern Faktoren. Es handelt sich um den circadianen Rhythmus der Pflanze. Eine weitere Besonderheit der Telegraphenpflanze ist, dass sich die Fiederblätter bewegen. Diese Bewegungen sind mit bloßem Auge zu erkennen. Daher wird die Pflanze auch tanzende Pflanze genannt. Bis heute ist noch nicht geklärt, warum sich die Blätter bewegen. Man hat beobachtet, dass sich die Blätter bewegen wenn sie Musik mit hoher Frequenz ausgesetzt werden oder wenn sich die Temperatur ändert. Als Grund für die Bewegung wird vermutet, dass die Pflanze versucht, das Sonnenlicht effektiv zu nutzen um viel Photosynthese betreiben zu können und daher die Blätter dreht. Sicher belegt ist bis jetzt allerdings nur, dass die Bewegung durch Druckänderungen an den Gelenken hervorgerufen wird. Das Blatt braucht etwa 3 Minuten für eine vollständige Drehung. Die Aussage, dass die Pflanzen über diese Drehbewegungen miteinander kommunizieren, wie es früher vermutet hat, ist natürlich nicht richtig. Die Blüten der Telegraphenpflanze sind zwittrig, zygomorph und purpurn gefärbt. Die Telegraphenpflanze blüht nur sehr selten bereits im ersten Jahr. Die Blüten stehen in Blütenständen zusammen. Die Frucht ist typisch für die Fabaceae, eine Hülsenfrucht. In Europa wird sie hauptsächlich wegen ihrer Tanzkünste als Zierpflanze genutzt.


Kultivierung

Die Samen von C. motorius sollten vor dem Einsähen etwa 72 h in warmem Wasser eingeweicht werden. Danach können sie ins Substrat eingepflanzt werden. Dabei sollten die Samen nur leicht mit Erde bedeckt werden. Der Topf sollte dann sonnig platziert werden. Wenn das Substrat bei einer Temperatur von 20 bis 25°C feucht gehalten wird, erfolgt die Keimung sehr schnell nach 1 Woche. Die Telegraphenpflanze ist nicht winterhart.

Zusatzinformation

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Farbvariante Nein
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