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Hoodia gordonii Samen aus Deutscher Zucht! Keine Wildentnahme

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Hoodia gordonii Samen aus Deutscher Zucht! Keine Wildentnahme
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Beschreibung

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Hoodia gordonii Saatgut

 

Hoodia gordonii gehört zur Familie der Apocynaceae, den Hundsgiftgewächsen. H. gordonii stammt aus Südafrika und wächst dort auch in der Kalahari Wüste. Die Sukkulente ist auch als Aasblume bekannt. H. gordonii sieht aus wie ein Kaktus, gehört aber nicht zu den Cactaceae, sondern zu den ebenfalls teilweise sukkulenten Apocynaceae. H. gordonii wird etwa 60 cm hoch. Die Blätter sind zu Dornen umgebildet, um Transpiration zu verhindern. Der längliche, verdickte Spross ist grün gefärbt und wird zur Photosynthese genutzt. Die Blüten der Aasblume sind rötlich gefärbt und riechen nach verwesendem Fleisch. Diese Aasmimikry lockt Fliegen an, die ihrer Eier auf der Blüte ablegen und sie so bestäuben. Die Blüten erreichen einen Durchmesser von etwa 8 cm. Die Frucht ist eine Kapsel, die die seidig behaarten Samen enthält. Aus der Pflanze wird ein Appetitzügler hergestellt. Schon die Einheimischen kannten die Appetit zügelnde Wirkung der Pflanze und nutzen sie vor langen Reisen durch die Wüste, um ihr Hunger und Durstgefühl zu unterdrücken. Auch Soldaten die in der Wüste im Dienst waren griffen auf Hoodia gordonii zurück. Außer der appetitzügelnden Wirkung wurde H. gordonii auch eine helfende Wirkung bei Husten zugeschrieben. Die Nutzung von Hoodia gordonii als Appetitzügler ist jedoch umstritten. Bis heute ist die Wirkweise von H. gordonii nicht bekannt. Ebenso wenig ist über mögliche Nebenwirkungen bekannt. Man vermutet, dass die Inhaltsstoffe dem Körper einen hohen Blutzuckerspiegel vorgaukeln und so den Appetit hemmen. Zwar wurden bereits Studien mit Ratten durchgeführt, jedoch muss noch intensive Forschungsarbeit betrieben werden. Da Hoodia gordonii nur in kleinen Beständen vorkommt, ist es schwierig Forschung an ihr zu betreiben. In Südafrika steht sie bereits unter Naturschutz, da viele Menschen, die abnehmen wollen, den Bestand von Hoodia gordonii stark dezimiert haben. Man sollte von der Einnahme von Hoodia Produkten absehen, zumal diese in Deutschland nicht zugelassen sind.

 

Aussaat von Hoodia gordonii:

Das Saatgut von Hoodia gordonii benötigt keine Vorbehandlung. Sie sollten nur leicht ins Substrat gedrückt, jedoch nicht komplett mit Substrat bedeckt werden. Bei einer Temperatur von etwa 25°C und konstant feuchtem Substrat erfolgt die Keimung bereits nach 10-14 Tagen. H. gordonii benötigt nicht viel Wasser und darf keinesfalls übergossen werden. Ihr sukkulenter Stamm speichert das Wasser. Hoodia gordonii wächst relativ langsam. Die Überwinterung sollte bei einer Temperatur von mindestens 15 °C erfolgen.

Zusatzinformation

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Farbvariante Nein
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