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Macropiper excelsum Samen, Maori-Kawa, Kava Kava, Tahiti Pfeffer

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Macropiper excelsum Samen, Maori-Kawa, Kava Kava, Tahiti Pfeffer
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Beschreibung

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Macropiper excelsum, Maori-Kava Saatgut

 

Macropiper excelsum gehört zur Familie der Piperaceae, den Pfeffergewächsen. Seine Heimat ist Neuseeland, M. excelsum kommt endemisch hier vor. Daher wird M. excelsum auch Neuseeland Pfeffer genannt. Desweiteren ist die Pflanze auch als Kawakawa bekannt. In der Sprache der Maori, den Einheimischen von Neuseeland, bedeutet „kawa“ bitter. Das kommt daher, dass die Blätter bitter schmecken. Der Neuseelandpfeffer ist ein Strauch der bis zu 3 m hoch werden kann. Die Blätter des Kawakawas sind herzförmig und dunkelgrün bis gelblich grün. Die Farbe der Blätter hängt vom Standort ab, bei viel Lichtexposition sind sie heller. Die Nervatur der Blätter ist deutlich zu erkennen. Sie werden 5 bis 10 cm lang. Die Blätter des Neuseelandpfeffers sind sehr aromatisch. Sie fallen leider häufig Insekten zum Opfer. So ist es keine Seltenheit, dass ein Blatt von kleinen Löchern durchzogen ist. Die Blüten des Kawakawas stehen in Ähren zusammen. Die Ähren erreichen eine Länge von etwa 7 cm. Die Blüten sind klein und weißlich bis grünlich. M. excelsum ist getrenntgeschlechtig und zweihäusig. D.h. man benötigt immer zwei Pflanzen zur Reproduktion, da weibliche und männliche Blüten auf verschiedenen Individuen sitzen. An den weiblichen Pflanzen bilden sich die orangene Früchte, die gerne von Vöglen verspeist werden, die so den Samen verbreiten. Auch die Menschen können die süßen Früchte essen, sie haben allerdings eine diuretische Wirkung. D.h. es wird vermehrt Wasser ausgeschieden. Daher sollte man die Beeren nur in Maßen zu sich nehmen. Die Maori nutzen die Samen des Neuseelandpfeffers zum Würzen von Speisen. Er ist eng mit Piper nigrum verwandt, der normalerweise als Gewürz genutzt wird. Außerdem wird aus den Blättern ein Tee hergestellt. Dieser soll bei Blasenentzündung helfen. Die frischen Blätter sollen roh verzehrt gegen Bauchschmerzen und Zahnschmerzen helfen. M. excelsum wird eine antientzündliche Wirkung zugeschrieben. Von den Maori wird auch die berauschende Wirkung der Pflanze geschätzt.

 

Kultivierung

Das Saatgut von M. excelsum benötigt eine Vorbehandlung. Es sollte zuerst für 24h in lauwarmes Wasser gelegt werden. Desweiteren benötigen sie eine Kälteperiode um zu keimen. Dazu die Samen mit feuchtem Substrat für etwa 1,5 Monate im Kühlschrank stratifizieren. Danach sollten sie sonnig platziert werden. Bei einer Temperatur von etwa 24°C und konstanter Feuchtigkeit erfolgt die Keimung nach etwa einem Monat. Die Keimzeit kann variieren.

Zusatzinformation

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Farbvariante Nein
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