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Moringa Oleifera, Wunderbaum, Meerrettichbaum Samen

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Moringa oleifera Samen, Meerrettichbaum


Wir führen frische, naturbelassens und keimfähige Moringa Samen. Keine Pestizide und keine verzüchteten Hybride! Wir vertreiben Kleinmengen ab 50 Samen für Privatleute, sowie Moringa Samen im Großhandel bis 100Kg und mehr ( → Kontakt )


Moringa oleifera, der Meerrettichbaum, ist unter vielen Namen bekannt. Man nennt ihn auch Behenbaum, Behennussbaum, Klärmittelbaum, Trommelstockbaum oder Pferderettichbaum. Auch die Bezeichnung 'Wunderbaum' ist geläufig, aber da er sie mit verschieden anderen Pflanzen teilen muss, besteht hier Verwechslungsgefahr.

Der deutsche Name Meerrettichbaum ist eine Übersetzung der englischen Bezeichnung Horseradish Tree. Diese bezieht sich auf den hohen Gehalt an Senfglykosiden, die Moringa oleifera stechend-scharf nach Meerrettich riechen lassen. Botanisch gesehen gehört der Meerrettichbaum zur Ordnung der Kreuzblütlerartigen (Brassicales) und zu der Familie der Bennussgewächse (Moringaceae). Die korrekte Gattungsbezeichnung lautet Moringa.

Ursprünglich stammt der Meerrettichbaum aus Nordwestindien und ist in der Himalaja-Region beheimatet. Doch mittlerweile wird der Moringabaum auch in anderen Gegenden angebaut. In Indien selbst ist hier insbesondere die Region um Bangalore, der Hauptstadt des im südlichen Teil des indischen Subkontinents gelegenen Bundesstaates Karnataka zu nennen. Hier wird Moringa oleifera bereits seit Jahrzehnten intensiv kultiviert. Seit einiger Zeit wird der Anbau auch in Ostafrika, besonders in Uganda, Kenia, Tansania und Malawi, betrieben, wo die Pflanze vor allem als Lebens- und Futtermittellieferant genutzt wird. In sehr armen Regionen, wie beispielsweise Niger, hofft man, durch den großflächigen Anbau des Meerrettichbaums eine neue primäre Lebensmittelquelle zu gewinnen und so der Unter- und Fehlernährung entgegenzuwirken. Auch in Honduras und Südamerika breitet sich der Anbau immer weiter aus. Moringafarmer in Honduras werden seit 2012 sogar durch die Regierung und private Investoren gefördert, da man hofft, so der Abholzung der Regenwälder entgegenwirken zu können.

Moringa oleifera verträgt keinerlei Staunässe, auch nicht kurzzeitig. In sehr heißen und trockenen Gebieten scheint er jedoch ausdauernd und nahezu unverwüstlich zu sein. Der Moringa Baum ist besonders schnellwüchsig. In Indien und Ostafrika ist es keine Seltenheit, wenn er bereits im ersten Lebensjahr eine Höhe von 5 bis 8 Metern erreicht.


Superfood Moringa

Der Meerrettichbaum zeichnet sich durch seinen hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralien aus. Neben den schon erwähnten Senfglykoside finden sich viele wichtige Nährstoffe in seinen essbaren Teilen. Der Gehalt an Vitamin C von Moringa oleifera ist höher als der von Orangen und Brokkoli, der Gehalt an Provitamin A (Carotinen) ist denen der Karotte überlegen. Der Kalziumgehalt von Moringa oleifera liegt über dem von Milch. Weiterhin sind Kalium, Eisen, Nikotinsäure und pflanzliche Proteine (Eiweiße) als wichtige Bestandteile zu nennen. Vor dem Verzehr muss allerdings die Rinde sehr sorgfältig entfernt werden, da sie toxische Alkaloide, die sogenannten Spirochine und Moringinine enthält.

Der Verzehr der essbaren Teile des Meerrettichbaums hat vor allem in Indien eine lange Tradition. In Südindien ist eine unter dem Namen Sambar bekannte, speziell gewürzte Linsensuppe sehr beliebt. Oft werden die sehr jungen, noch unreifen Früchte, welche die Moringa Samen enthalten, wie Grüne Bohnen verwendet. Kleingeschnitten und gekocht werden die dunkelgrünen Früchte als Gemüse verzehrt. Ältere Früchte finden in gemahlenem Zustand in Gewürzmischungen (Curry) Verwendung. Seltener werden die Blätter als Gemüse verzehrt. Dies liegt vor allem an dem relativ hohen Aufwand bei der Ernte der Blätter.

Der Saft der Blätter ist in Indien ein sehr beliebtes Zusatzgetränk. Bei der in Asien und Afrika verbreiteten Saft-Diätik gilt er als effektives Mittel zur Vorsorge und Bekämpfung von Mangelernährung und deren Folgen, wie ernährungsbedingte Anämie oder Alterszucker. Besonders bewährt hat sich der Saft beim Verzehr durch ältere, geschwächte Personen und Kinder, deren Körper die Behandlung mit rein chemischen Substanzen nur schlecht oder gar nicht vertragen. Durch den hohen, natürlichen Salzgehalt aller Teile des Meerettichbaums müssen die Speisen bei der Zubereitung kaum oder gar nicht nach gesalzen werden.


Moringa oleifera in der traditionellen Medizin

In der traditionellen Medizin Indiens, Sri Lankas, Javas und Afrikas werden alle Pflanzenteile von Moringa oleifera eingesetzt. Hier hat sich eine Vielzahl lokaler Traditionen entwickelt. So wird vielerorts der Saft der Blätter verwendet, um den Blutdruck zu stabilisieren. Die Blätter haben entzündungshemmende Eigenschaften und die Wurzeln werden im Kampf gegen rheumatische Beschwerden eingesetzt. Auch die unreifen Samenkapseln sollen medizinische Wirkstoffe enthalten. Die in den Wurzeln vorhandenen Alkaloide Spirochin und Moringin sind zwar leicht toxisch, wirken daher aber auch bakterizid. Daher wird mittlerweile eine mögliche Verwendung als Antibiotikum überprüft. Auch der Einsatz im biologischen Pflanzenschutz gilt als denkbar.Doch damit sind noch lange nicht alle wohltätigen Eigenschaften des sogenannten "Wunderbaums" aufgezählt: Aus seinen Samen ein besonders hochwertiges und stabiles Pflanzenöl gewonnen werden, das sehr lange haltbar ist und nicht ranzig wird. Es kann als Grundlage für Salben, Seifen und Kosmetika oder als feines Schmieröl verwendet werden und eignet sich auch zum Verzehr.

Das Öl kommt auch als Brennstoff oder als Biodiesel zum Einsatz.Besonders interessant ist die Tauglichkeit der Samen als Hilfsmittel zur Aufbereitung von Trinkwasser. Dazu werden die Moringa Samen von den Flügeln befreit und geschält. Nach dem Trocknen werden die Samen zu Pulver verrieben und dem aufzubereitenden Wasser zugefügt. Nach nur 15 -20 Minuten langsamen, gleichmäßigen Umrührens setzen sich die verunreinigenden Partikel auf dem Boden des Wasserbehälters ab. Selbst trübes, der Natur entnommenes Wasser kann so gereinigt und von Schwebstoffen und Bakterien befreit werden.


Superfood, Heilmittel, Brenn- und Treibstoff und Klärmittel - es scheint, dass der Meerrettichbaum noch viele positive MeerrettichbaumÜberraschungen bereit hält. Schon kommen erste Nahrungsergänzungsmittel auf der Grundlage von Bestandteilen des Meerrettichbaums auf den Markt. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat Moringa oleifera im September 2014 zur traditionellen Feldfrucht des Monats ernannt. Damit möchte die FAO ihre Eigenschaften als unkompliziert anzubauende, nährstoffreiche, nahrhafte und vielseitige Pflanze bekannter machen und den internationalen Trend zur Verbreitung, Erforschung und Nutzung des Meerrettichbaums unterstützen.

 

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Unser Saatgut ist biologisch angebaut und verfügt über ein USDA-Zertifikat!


Aussaat von Moringa oleifera:
Die Samen von Moringa oleifera sollten vor dem Einpflanzen 24h in warmes Wasser eingelegt werden. Danach können sie 1 cm tief in ein Substrat, das am besten aus einer Mischung von Erde und Sand besteht, eingepflanzt werden. Das Substrat sollte konstant feucht gehalten werden, bei einer Temperatur von etwa 23 bis 25°C. Die Keimung erfolgt unter diesen Bedingungen recht schnell, etwa nach 10 bis 14 Tagen, manchmal sogar noch schneller. Der Moringa Baum braucht im adulten Zustand nicht viel Wasser, er ist sehr resistent gegen dürre Perioden. Moringa oleifera bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und ist nicht winterhart. In unseren Breiten muss der Meerrettichbaum zur Überwinterung ins Haus geholt werden.



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Farbvariante Nein
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