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Salvia officinalis, Salbei Saatgut

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Salvia officinalis, Salbei Saatgut
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Salvia officinalis Samen



Kaum eine andere Pflanze ist in Europa so berühmt für ihre heilende und wohltuende Wirkung wie der echte Salbei. Der wissenschaftliche Name lautet Salvia officinalis, wobei der Name von dem lateinischen Wort „salvare“ abgeleitet wurde und so viel wie „heilen“ bedeutet. Als deutsche Bezeichungen finden sich auch Muskatellerkraut, Scharlei oder Scharlachkraut. Im Altertum sowie im Mittelalter war dieser rund um das Mittelmeer verbreitet, heute wird er in ganz Europa und Nordamerika angebaut.

Salbei gehört zu den Halbsträuchern und wird bis zu achtzig Zentimeter hoch. Der untere Teil der Pflanze ist verholzt und die Stängel sind schwach vierkantig mit starken Verzweigungen. Seitenäste sowie Blätter sind filzig behaart. Die unteren älteren Blätter haben lange Stiele und eine eher dunklere graugrüne Färbung, während die Blätter nach oben hin immer näher an den Ästen sitzen und sich violett färben. Zur Blütezeit von Mai bis Juli sind an den Enden der Äste kleine blau bis violett farbige Blütenstände zu sehen.

Diese mehrjährige Pflanze eignet sich sowohl als Topfpflanze für den Balkon oder aber auch für den Garten im Kräuterbeet eingebettet. Wichtig ist, dass der Standort sonnig, windstill und warm ist. Besonders gut eignet sich etwas Kies, welcher in die Erde eingearbeitet wird, da dieser den Boden durchlässiger macht. Zu viel Humus wirkt sich ungünstig auf das Wachstum der Blätter aus, besser geeignet sind hier kalkhaltigere sandige Lehmböden ohne Staunässe mit mäßigem Feuchtigkeitsgehalt. Ab August nach der Blüte sollte Salbei nicht mehr geschnitten und gedüngt werden! Da die Pflanzen nicht winterfest sind, sollten sie vor Frost geschützt werden.

Sowohl als Gewürz als auch als Naturheilmittel wird Salbei häufig verwendet. Schon die alten Ägypter haben die Heilpflanze gegen Entzündungen und starke Blutungen verwendet, die Griechen haben desinfizierten damit Wunden und der Sud wurde Frauen mit Menstruationsbeschwerden verabreicht. Auch im Mittelalter wurde der Salbei als Heilpflanze in den Klostergärten angepflanzt. Selbst heute greift man bei Erkältungen zu Salbei-Bonbons und Salbei-Tee.Doch Salbei kann noch viel mehr! Durch die Bitter- und Gerbstoffe sowie Flavonoide und ätherische Öle entfalten Blätter, Blüten und Zweige ihre heilenden Wirkungen. Durch Cineol, Campher, Borneol und Thujon wirken Sud sowie Extrakte schweißhemmend, antibakteriell und entzündungshemmend bei Halsschmerzen und Fieber. Auch gegen Magen- und Darmbeschwerden wie Erbrechen, Durchfall oder Blähungen wird der Tee zur inneren Anwendung empfohlen. Durch das Gurgeln mit Salbei-Extrakt können Kehlkopfentzündungen und Zahnfleischbluten gemildert werden. Gegen die Beschwerden während der Wechseljahre und auch gegen Regelschmerzen werden Frauen pflanzliche Präparate empfohlen. Vorsicht sollte man jedoch trotzdem walten lassen, da bei dauerhafter Überdosierung von mehr als fünfzehn Blättern pro Tag die tägliche Dosis Thujon zu hoch wird und es zu Nebenwirkungen wie Schwindelgefühl, Hitzewallungen, Krämpfen und beschleunigtem Herzschlag führt!

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Farbvariante Nein
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