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Samen von Argemone mexicana, Mexikanischer Stachelmohn, Saatgut

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Samen von Argemone mexicana, Mexikanischer Stachelmohn, Saatgut
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Beschreibung

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Argemone mexicana, Mexikanischer Stachelmohn

 

Argemone mexicana gehört zur Familie der Papaveraceae, den Mohngewächsen. Die Heimat der Pflanze ist Zentralamerika, Brasilien, Indien und das tropische Afrika. A. mexicana ist auch als mexikanischer Stachelmohn und Teufelsfeige bekannt. Die Pflanze ist sehr anspruchslos und kommt in diesen Ländern auch an sandigen Wegrändern vor. Das macht ihn zu einer Pionierpflanze, die im Allgemeinen zuerst recht karge Standorte besiedeln. A. mexicana ist eine einjährige, krautige Pflanze, die eine Höhe von etwa 1 m erreicht. Der Stängel ist mit Stacheln besetzt. Der Name ist also Programm. Die Blätter des Stachelmohns sind tief eingebuchtet. Sie sind blau- grün wohingegen die Nervatur weiß ist und somit deutlich zum Vorschein kommt. Die Blätter laufen spitz zu und sind daher ebenfalls stachelig. Die Blätter werden bis zu 20 cm lang und 8 cm breit. Die Blüte ist radiärsymmetrisch, zwittrige und leuchtend gelb. Die Frucht ist eine Schote, die die Samen enthält. Wenn man die Schote des mexikanischen Stachelmohns aufschneidet, tritt ein gelber Milchsaft aus. Man sollte den Hautkontakt zu dieser Flüssigkeit vermeiden, da sie zu Hautirritationen führen kann. Am besten sollte man bei der Arbeit mit dem mexikanischen Stachelmohn Handschuhe tragen. Aus den kleinen, schwarzen Samen wird Stachelmohnöl hergestellt. In Ostindien wird das Öl als Speiseöl verwendet, in anderen Ländern eher als Brenn- und Schmieröl. A. mexicana ist giftig, die Pflanze enthält viele Alkaloide. Besonders hoch ist die Konzentration an Alkaloiden im Milchsaft. In der Volksmedizin wird der Milchsaft bei Muskelschmerzen, Schlafstörungen und Augenleiden eingesetzt. Desweiteren wurde der Milchsaft genutzt um Warzen zu entfernen. Argemone mexicana soll aphrodisierend wirken, wenn man die Pflanze raucht. Bis jetzt gibt es aber noch keine Studien, die dies belegen würden. Der mexikanische Stachelmohn spielt in Ritualen der Azteken eine Rolle. Sie sehen ihn als „Nahrung der Toten“ an. Er wurde oft als Grabbeigabe genutzt. Die Pflanze und Samen sollten aufgrund der Giftigkeit von Kindern ferngehalten werden.

 

Anzucht aus Saatgut

Die Samen von A. mexicana können ohne Vorbehandlung direkt ins Substrat eingepflanzt werden. Dazu sollten die Samen nur leicht mit Substrat bedeckt werden. Bei einer Temperatur von etwa 21°C und konstant feuchtem Substrat erfolgt die Keimung nach etwa 1 Monat. Der mexikanische Stachelmohn toleriert Dürre und präferiert einen sehr sonnigen Standort.

Zusatzinformation

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Farbvariante Nein
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