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Tacca chantrieri, Fledermausblume

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Tacca chantrieri, Fledermausblume
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Beschreibung

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Fledermausblume, Tacca chantrieri



Die Tacca chantrieri zeichnet sich durch ihre dunkel-purpurfarbene Blüte und ihrem Bartfäden aus, die wie eine Fledermaus ausschaut, wenn diese gerade auf Beutejagd ist. Aus diesem Grunde hat die Pflanze ihre Namensbezeichnung: Fledermausblume erhalten. Sie kommt in lichten Wäldern und idyllischen Tälern im tropischen bis subtropischen Gebieten vor und ist eine eigensinnige Blütenschönheit seit Jahrtausenden. Jeder Hobbygärtner strebt gern nach einer erfolgreichen Anzucht und Pflege. Das gelingt aber nicht einfach so. Es muss die Bereitschaft der Pflanzenpflege vorhanden sein.... und hier beginnt der erste Schritt für die Fledermausblumenaufzucht.

Kurze Details:

beheimatet in den Subtropen und Tropen
Bezeichnung: Fledermausblume (botanisch: Tacca chantrieri)
Blütezeit: 3 bis 4 Monate in den Sommermonaten
Charakteristisch: dunkelrote Beeren (Durchmesser: 3 cm), grüne Blätter (50 cm lang und 20 cm breit), purpurfarbene Blüten mit Bartfäden (40 cm)
Blütenpflanze wächst mehrjährig und erreicht eine Höhe von 110 cm
Tacca chantrieri ist nicht winterhart; mit Rhizomen als Überwinterungsorgan
Pflanzenfamilie: Yamswurzelgewächse (Dioscoreaceae)
Andere Bezeichnungen: Fledermauspflanze, Teufelsblume und Dämonenblüte

Anzucht:

Die Anpflanzung der Fledermausblume erfolgt meist durch die Samenaussaat. Es gibt keine Zeiteinschränkungen, wann die Tacca in die Erde muss. Da in der Winterzeit kaum Gartenarbeit anfällt, bietet sich hier die Anzucht an. Für die Anpflanzung sind hohe Temperaturen mit hoher Luftfeuchtigkeit zwingend notwendig. Aber es gibt auch andere Alternativen:

a) Anzuchterde anfeuchten und die Samen darauf ausstreuen
b) Anzuchtgefäß mit Kokosfasern, Aussaaterde oder mit Torf-Sand befüllen
c) die Samen der Tacca sind sogenannte Lichtkeimer und brauchen nur eine dünne Erddecke
d) heller Platz, nicht vollsonnig bei gleichbleibender 25 Grad Grenze
e) Aufzucht in den Töpfen reicht eine durchsichtige Plastikfolie zum Überwintern
f) Bis zu 6 Wochen konstant feucht halten bis Keimung eintritt


Wichtig sind vor allem die Wärme von 22-25 Grad, die konstante Luftfeuchtigkeit sowie das mehrfache Besprühen. Nach und nach werden aus den Keimlingen die ersten Laubblätter. Nachdem der Anzuchtbehälter zu klein für die Aufzucht der Fledermausblume wird, dann ist es an der Zeit, zu pikieren. Das bedeutet, dass die Tacca mit den nährstoffreichen Bestandteilen umgetopft werden muss. Eine Gartenkompostschicht am Gefäßboden spornt die Fledermausblume an, weiter zu wachsen. Sobald der Topf durchgehend durchwurzelt ist, wird ein neuer Kübel gebraucht, der mit einfacher Blumenerde oder mit speziellem Substrat befüllt wird.

Standort:

Die Tacca ist keine normale Zimmerpflanze. Sie fühlt sich in Mitteleuropa nicht wirklich heimisch, da sie klimatische Umgebung mit einer Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent, eine Wärme von bis zu 25 Grad und helle Lichtverhältnisse bevorzugen. Die Hobbygärtner entscheiden sich gern für die Fledermausblume als Unterpflanzung bei Bäumen oder hohen Farnen. Das spektakuläre Yamswurzelgewächs ist glücklich über ein beheizten, lichtdurchfluteten Wintergarten, ein feucht-warmes Gewächshaus oder ein klimatisiertes Terrarium. Aber auch eine Pflanzenvitrine hat sich bewährt.

Gießen und Düngen:

Von Mai bis September hat die Tacca ihre Vegetationsphase. In dieser Zeit hat sie sehr viel Durst, aber darf nicht ertränkt werden. Sie muss

a) gleichbleibend feucht gehalten werden
b) die Wurzel darf nicht austrocknen
c) Gießwasser auch im Kronenbereich zugeben
d) alle drei Wochen die Tacca mit Dünger versorgen

Überwinterung:

Die Fledermausblume verträgt keine Temperaturen von unter 5 Grad. Ein Hobbygärtner hat immer die Wahl, auf welche Weise die Tacca überwintern soll:

a) Alle Pflanzenteile, die sich am oberen Bereich befinden, abschneiden
b) Zusammen mit dem Rhizom bei 5 bis 15 Grad lagern
c) Wurzelbereich nicht austrocknen lassen
d) Sind neue Triebe zu erkennen, darf mehr gegossen und an einem wärmeren Platz gestellt werden

Umtopfen:

Die Fledermauspflanzen wachsen pro Tag nicht besonders viel. Ein Umtopfen kommt daher nur alle drei Jahre infrage. Die beste Zeit für das Umtopfen ist Frühjahrsanfang, nachdem die Winterruhe für ein Jahr ade sagt. Dabei zu beachten,

Zusatzinformation

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Farbvariante Nein
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