Phalaris aquatica Samen

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Phalaris aquatica Samen
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Phalaris aquatica, Wasserglanzgras Samen

 


Phalaris aquatica gehört zur Familie der Poaceae, den Süßgräsern. Der
Gattungsname Phalaris leitet sich vom griechischen Wort phaloaros ab, was
übersetzt glänzend heißt. Daher ist die Gattung auch besser unter dem Namen
Glanzgräser bekannt. Phalaris aquatica wird auch als Wasser Glanzgras bezeichnet.
Das Wasser Glanzgras war ursprünglich auf den Kanaren und Madeira über das
Mittelmeergebiet bis hin zum Kaukasus heimisch. Im deutschen wird das Wasser
Glanzgras aufgrund der Herkunft auch als knolliges Kanariengras bezeichnet.
Mittlerweile findet man es als Neophyt auch in Asien, Australien und den USA.

Im Prinzip ist es mittlerweile überall außer in der Antarktis anzutreffen. In den USA
wurde es ursprünglich als Weidegras eingeführt und entwickelte sich dort prächtig. In
den USA wird Phalaris aquatica als Futterpflanze heimischen Gräsern vorgezogen,
da es zeitlich früher wächst und länger grün bleibt als diese. Zudem ist Phalaris
aquatica sehr robust gegenüber Schädlingen aller Art. In den USA wird das Wasser
Glanzgras auch zu Heu und Silage verarbeitet. In Kalifornien wurde es außerdem zur
Wiederbepflanzung nach Feuern eingesetzt und ist dort daher besonders häufig. Da
Phalaris aquatica winterhart ist, verbreitete sich die Pflanze aber auch in den kälteren
Bundesstaaten.


Das Wasserglanzgras kann bis zu 1,80 hoch werden und vermehrt sich über die nur
2mm großen Samen, sowie Rhizome. Die haarlosen, gräulich, bläulich grünen Blätter
von Phalaris aquatica sind ca. 2,5 cm breit und können bis zu 40 cm lang werden.
Die dichten Ähren werden etwa 5 bis 10 cm lang. Der Stängel ist hohl. Das
Wasserglanzgras bildet dichte Büschel, die Blätter fallen dabei oftmals im Winter
nicht einmal ab. Phalaris aquatica bevorzugt, wie der Name schon vermuten lässt,
feuchte Standorte bzw. Standorte an denen regelmäßig Regen fällt. Allerdings
toleriert das Wasser Glanzgras auch zeitweise Trockenperioden.


Phalaris aquatica enthält Alkaloide, der Gehalt an Alkaloiden kann in der Pflanze
ansteigen, wenn sie nach dem Abweiden oder Abmähen wieder nachwächst. Daher
ist auch bei der Verwendung als Weidegras Vorsicht geboten. In Australien konnte
beobachtet werden, dass wilde Kängurus nach dem Verzehr von Phalaris aquatica
am „Phalaris Taumel“ litten. Das äußerte sich in Koordinationsproblemen und in
einem unkontrollierten Zucken des Kopfes. Selbiges wurde auch bei Schafen
beobachtet. Bauern besprühen das Weideland meist mit Kobalt um einer derartigen
Vergiftung mit Alkaloiden vorzubeugen. 

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