Tagetes minuta Samen

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Tagetes minuta Samen, Mexikanische Riesentagetes

 

Tagetes minuta gehört zur Familie der Asteracea, den Korbblütlern. Tagetes minuta ist auch als mexikanischer Riesentagetes oder unter seinem Gewürznamen Huacatay bekannt. Sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet ist Südamerika. Dank des Spanischen Kolonialismus gelangte Tagetes minuta auf alle anderen Kontinente der Erde, auf denen sie in der freien Natur prächtig gedeiht.

Tagetes minuta wächst als krautige Pflanze und erreicht stattliche 1 bis 2 m Wuchshöhe. Die dunkelgrünen, gefiederten Blätter mit gezähntem Blattrand stehen wechselständig am Spross. Sie verströmen einen starken zitrusartigen Geruch. Die Blüten sind unscheinbar klein und gelb.

Die einjährige Tagetes minuta bevorzugt sonnige Standorte. Die Keimzeit der Riesentagetes Samen liegt bei 4 Wochen bei einer Temperatur von etwa 20°C.

In Peru wird der mexikanische Riesentagetes vor allem in der Küche eingesetzt. Die Peruaner nutzen das Gewürz etwa um Fleisch zu marinieren. Aus den frisch geernteten Blättern wird die grüne Huacatay Soße hergestellt. Hierbei werden die frischen Blätter mit Öl oder auch Milch und anderen Gewürzen vermengt. Der Riesentagetes verleiht der Soße einen Geschmack, der am ehesten mit „minzartig“ beschrieben werden kann. Zusammen mit Kartoffeln ist die Soße der Hauptbestandteil des peruanischen Gerichts „Ocopa“. In Peru wird der Riesentagetes fast nur frisch verwendet, da er beim Trocknen an Aroma verliert.

Ein Extrakt aus den Blüten von Tagetes minuta ist als Insektenrepellent wirksam. In einer Studie zeigte nur Tagetes minuta im Vergleich mit anderen Tagetes Arten einen abschreckenden Effekt auf Moskitos. Ein Sekret, das der Riesentagetes, etwa nach 4 Wochen nach der Aussaat, über die Wurzeln abgibt, ist zudem schädlich für im Boden lebende Fadenwürmer und zum Teil auch für Pflanzen, die direkt neben dem Riesentagetes angepflanzt werden. In Mexiko macht man sich diese Eigenschaft in der biologischen Schädlingsbekämpfung z.B. auf Maisplantagen zu Nutze. Hier werden vor der Aussaat verrottete Teile des Riesentagetes untergepflügt, um einen Befall des Mais mit Nematoden zu verhindern.

Auch die pulverisierten Blätter helfen bei Anbau einer anderen Nutzpflanze. In Reisfeldern vermindern sie als natürliches Herbizid das Wachstum verschiedender Gräser, ohne den Reispflanzen dabei zu schaden.

Medizinisch wird der Riesentagetes in seiner Heimat als Hausmittel gegen viele Krankheiten eingesetzt. Die Peruaner trinken beispielsweise einen Teeaufguss der Blätter gegen Bauchschmerzen und bei Erkältungen Außerdem wird Tagetes minuta bei Wurminfektionen und Magenschleimhautentzündungen eingenommen. In Studien konnte tatsächlich eine gewisse antimikrobielle und entzündungslindernde Wirkung der Blattextrakte nachgewiesen werden.

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