Physalis peruviana, Kapstachelbeere, Andenbeere

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Physalis peruviana

 


Physalis peruviana gehört zur Familie der Solanaceae, den Nachtschattengewächsen. Die Pflanze ist in den letzten Jahren „in Mode“ gekommen und hierzulande auch als Kapstachelbeere, Andenbeere, Judenkirsche oder verkürzt Physalis bekannt. Ihre Heimat ist Südamerika. Den Spitznamen Kapstachelbeere verdankt sie Seefahrern, die die Pflanze von Südamerika nach Afrika brachten, wo sie am Kap der Guten Hoffnung besonders gut gedieh.
P. peruviana ist eine mehrjährige Pflanze, die allerdings nicht winterhart ist. Sie wird 0,5 bis 2 m hoch und ist filzig behaart. Der Spross sowie die Nervatur der Blätter sind leicht violett. Die Blätter sind eiförmig, am Rand mehr oder weniger gezahnt. Sie sind 5 bis 10 cm lang und 4 bis 7 cm breit. Die Blüten sind relativ klein, 12 bis 14 mm lang und ebenfalls so breit. Die Krone ist leicht gelblich gefärbt und hat mittig in der Nähe der 5 Staubblätter dunkle, violett bis bräunliche Flecken. Die Blüten sitzen an 6 bis 8mm langen Blütenstielen.
Die Früchte sind leuchtend orange, sie ist 12 bis 20 mm lang und 10 bis 15 mm breit und klebrig. Sie ist vom vergrößerten Kelch umgeben, der sich pergamentartig anfühlt. Der Kelch ist bräunlich orange.
Sie enthalten viel Vitamin A, C, B1 und Eisen, sind also sehr gesund. In ihrem Geschmack erinnern sie an eine Mischung aus Stachelbeere und Ananas. Sie können auch zu Marmelade verarbeitet werden. Die Früchte zieren oft als Dekoration Cocktailgläser. Die unreifen Früchte, die Lampions, werden gerne dekorativ in Sträußen aufgestellt. Die Samen sind klein und weißlich in das Fruchtfleisch eingebettet, sie können mitgegessen werden.


Kultivierung
Die Samen sollten bei 25°C eingepflanzt werden, dann keimen sie nach 1 bis 3 Wochen. Sie sollte konstant feucht, aber nicht nass gehalten werden. Im Freiland sollte P. peruviana in der vollen Sonne stehen. Eine Haltung im Freiland ist besser als im Gewächshaus, die Pflanze trägt dann mehr Früchte, wohingegen sie im Gewächshaus mehr Blattmasse und weniger Früchte bildet. Vor dem ersten Frost, muss P. peruviana ins Haus geholt werden. Die Überwinterungstemperatur liegt ideal bei 5 bis 10°C.

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