Cyathea medullaris , Schwarzer Baumfarn, Sporen

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Cyathea medullaris schwarzer Baumfarn Sporen

 

 

Cyathea medullaris gehört zur Familie der Cyatheaceae und ist in den tropischen Urwäldern des südöstlichen Pazifik beheimatet. In Neuseeland nannten die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, Cyathea medullaris auch Mamauk. In Deutschland ist Cyathea medullaris besser als schwarzer Baumfarn oder schwarzer Becherfarn bekannt. Der schwarze Baumfarn hat einen schwarzen Stamm, dem er seinen Namen verdankt. Der Stamm ist mit Adventivwurzeln überzogen. Über diese Wurzeln kann der Baumfarn zusätzlich Nährstoffe aufnehmen. Außerdem dienen sie der Stabilisierung des Stamms.

Die Farnwedel stehen am Ende des Stamms und sind auf der Unterseite hellgrün und auf der Oberseite dunkelgrün. Sie sind dreifach gefiedert und werden bis zu 5m lang und 3 m breit. Die Fiederblätter aus denen sich der Farnwedel zusammensetzt, können bis zu 100 cm lang werden und sind oval-lanzettlich. Sie bestehen aus den etwa 15 cm langen, kleineren Fiederblättern. Die einzelnen Fiederblättchen dieser kleinsten Einheit sind nur 1 cm lang, lanzettlich oval und gezähnt. Auf ihnen sitzen die sogenannten Sori. Sori heißt auf Deutsch übersetz Haufen. Hier ist ein Haufen Sporen gemeint, denn die Sori beinhalten die zahlreichen Sporen. Sie sind auf der Blattunterseite zu finden. Sie sind von einem dünnen Häutchen, dem sogenannten Indusium, überzogen, dass aufreißt und die Sporen entlässt.

Die Farnwedel des schwarzen Baumfarns haben ca. 1 m lange Blattstiele, die Mittelrippe des Wedels, auch Rachis genannt, ist behaart. Die Wedel sind erst zusammengerollt und entfalten sich dann zur vollen Größe. Wenn die Farnwedel des schwarzen Baumfarns abfallen, hinterlassen sie deutliche sechseckige Narben auf dem Stamm. Cyathea medullaris wird etwa 20 m hoch und gehört zu den größten Baumfarnarten.

Der schwarze Baumfarn mag es feucht und gedeiht auch an schattigen Plätzen. Cyathea medullaris ist nicht winterhart. Im Winter erfrieren die Wedel.

 

Moari Legende

Eine Geschichte der Maori erzählt, warum die Farnwedel von Cyathea medullaris nach unten hängen. Die Götter der Maori bestraften ein sich ständig streitendes Ehepaar damit, das sie den Mann in einen Albatros verwandelten und die Frau in einen Baumfarn. Nachdem das so geschah, merkten die beiden, dass sie sich doch noch liebten. Der Albatros suchte seine Frau, aber es verschlug ihn weit hinaus aufs Meer. Die Frau, der Baumfarn, lies aus Trauer über ihre verlorene Liebe, die Farnwedel hängen.

 

Kulinarische Verwendung

Es ist überliefert, dass einige Ureinwohner das Mark des schwarzen Baumfarns roh oder gekocht verzehrten. Das Mark schmeckt leicht nach Kohl. Es stand aber nicht oft auf dem Speiseplan der Maori, da der Farn nicht genug Mark für eine tägliche Mahlzeit bietet. Der Artname medullaris bedeutet übersetzt auch markhaltig.

 

 

 

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