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Scopolia carniolica,Tollkraut, Glocken-Bilsenkraut, Hyoscyamus 30 Samen

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Scopolia carniolica,Tollkraut, Glocken-Bilsenkraut, Hyoscyamus 30 Samen
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Beschreibung

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Scopolia carniolica, Glockenbilsenkraut Saatgut

 

Scopolia carniolica gehört zur Familie der Solanaceae, den Nachtschattengewächsen. S. carniolica ist in Südost Europa heimisch. Es kommt dort im Unterwuchs von Wäldern vor. Einige Exemplare sind in Österreich anzutreffen. Um 1800 begann man S. carniolica zu kultivieren. Hierzulande ist S. carniolica auch als Krainer Tollkraut und Glockenbilsenkraut bekannt. Das Glockenbilsenkraut wächst als ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht eine Höhe zwischen 20 und 60 cm. Die Blätter des Krainer Tollkrauts sind eiförmig, einfach mit deutlich sichtbarer Nervatur. Die Blüten des Glockenbilsenkrauts sind wie der Name schon sagt, glockenförmig. Sie hängen nach unten und ähneln den Blüten von Atropa belladonna. Die Blüten sind außen rötlich braun und werden ca. 3 cm lang. Die Innenseite der Blüte ist manchmal heller, fast gelblich. Der Kelch bedeckt die Krone nur etwa zu einem Drittel. Die Blüten stehen einzeln. Die Blütezeit beginnt im April. Die Frucht ist eine Kapsel, die die Samen beinhaltet. Die stark giftige Wurzel wurde früher mit dem Bier mitgebraut um seine Wirkung zu verstärken. Teilweise kam es zu halluzinogenen Effekten, daher trägt S. carniolica den Namen Tollkraut. Die gesamte Pflanze ist sehr giftig. Die Giftigkeit des Glockenbilsenkrauts ist auf die enthaltenen Alkaloide zurückzuführen. Wie Atropa belladonna enthält es vor allem das giftige Hyoscyamin. Wie die Tollkirsche führt auch das Krainer Tollkraut bei einer Überdosierung zur Atemlähmung und zum Tod. Früher wurde das Glockenbilsenkraut als Heilmittel verwendet und war Bestandteil von Hexensalben. Das Krainer Tollkraut galt als Aphrodisiakum und wurde für Rituale benutzt. Heutzutage sieht man von der Verwendung aufgrund der starken Toxizität ab. Lediglich industriell wird das Krainer Tollkraut noch zur Gewinnung von reinem Hyoscyamin und Atropin verwendet. Sogar Pferde und Kühe erliegen geringen Dosen des Glockenbilsenkrauts. Die extrem giftige Pflanze sollte daher immer außer Reichweite von Kindern stehen.

 

Aussaat von Scopolia Saatgut:

Die Samen des Glockenbilsenkrauts sollten stratifiziert werden. Dazu sollten die Samen aufs feuchte Substrat gebracht werden und für 6 bis 8 Wochen im Kühlschrank bei etwa 4 °C gelagert werden. Danach sollte die Anzuchtschale sonnig platziert werden. Die Samen benötigen Licht um zu keimen. Aus diesem Grund sollten sie auch nur leicht ins Substrat gedrückt werden. Bei einer Temperatur von ca. 23°C erfolgt die Keimung nach ca. 3 Wochen.

Zusatzinformation

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Anzahl Samen 30 Stück
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