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Peyote-Kaktus Lophophora williamsii, keimfähige Samen

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Beschreibung

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Lophophora williamsii, Peyote Samen


Lophorphora williamsii gehört zur Familie der Cactaceae, den Kaktusgewächsen. Seine Heimat ist vor allem Texas und Mexiko, dort steht er mittlerweile unter Naturschutz. Der Kaktus wächst dort auch in trockenen Wüstengebieten. L. williamsii ist auch als Peyote bekannt, dieser Name stammt noch von den alten Azteken. Hierzulande nennt man Lophophora williamsii auch Schnapskopfkaktus.
L. williamsii ist ein kugelrunder Kaktus, der einen Durchmesser von bis zu 1 m erreichen kann. Allerdings bleibt er meist kleiner und erreicht einen Durchmesser von 8 cm. Anders als andere Kakteen hat die Peyote keine Dornen. Lophophora williamsii weist nur sogenannte Areolen auf, das sind filzige Polster. So kann die Pflanze ihre Transpiration auf ein Minimum reduzieren. Der stark verdickte Spross ist bläulich grün und übernimmt die Aufgabe der Photosynthese. Er ist von Kerben durchzogen. Lophophora williamsii wächst insgesamt eher langsam und schneller in die Breite als in die Höhe.
Die Blüte ist zartrosa mit gelben Staubblättern. Die Blüten sind radiärsymmetrisch und stehen einzeln an der Pflanze. Sie erreicht einen Durchmesser von etwa 2 cm. Die Blüten der Peyote sind selbstfertil. Eine Kreuzbestäubung ist allerdings vorteilhafter. Die Blüten öffnen sich am Vormittag und schließen sich zum Teil am Nachmittag wieder. Die Blütezeit der einzelnen Blüte ist relativ kurz. Die Frucht ist rundlich, länglich, rosa bis rötlich und enthält die Samen. Möchte man die Samen lagern, dann sollte man sie gründlich vom Fruchtfleisch reinigen. Die Wurzel ist rübenförmig.
Lophophora williamsii enthält zahlreiche Alkaloide. Darunter auch Meskalin. Bei den Ureinwohnern Mexikos spielte die Pflanze in religiösen Ritualen eine wichtige Rolle. Die Schamanen glaubten mit Hilfe der Peyote eine Verbindung mit Göttern und Naturgeistern herstellen zu können. Im Rausch glaubte man, dass die Pflanze einen göttlichen Ursprung haben muss und verwendete sie daher auch gegen alle nur erdenkliche Krankheiten. L. willisamsii hat in der Tat eine gewisse antibiotische Wirkung. Außerdem wurde Lophophora williamsii von Wahrsagern verwendet um die Zukunft vorherzusagen. Als die Europäer nach Amerika kamen, erkannten auch sie die berauschende Wirkung der Peyote. Allerdings wurde der Konsum schnell verboten. Es ist in Deutschland illegal Meskalin zu besitzen und zu konsumieren, die lebenden Kakteen als Zierpflanze sind jedoch legal. Der Gehalt an Alkaloiden kann in den Kakteen stark schwanken. Daher ist der halluzinogene Effekt auch nicht abzuschätzen und es kann zu Vergiftungen kommen.

 


Anzucht des Peyote aus Samen:

Die Samen von Lophophora williamsii benötigen keine Vorbehandlung. Eine kurze Stratifikation von etwa 2 Wochen kann den Keimerfolg allerdings erhöhen. Bei einer Temperatur von um die 25°C und konstant feuchtem Substrat erfolgt die Keimung bereits nach 2 Wochen. Die adulte Pflanze sollte nur sparsam gegossen werden, da sie wie alle Kakteen Wasser im Spross speichert. Überwintern sollte die Peyote bei etwa 10°C. L. williamsii braucht im Winter noch weniger Wasser, alle 4 Wochen ein klein wenig Wasser ist ausreichend. Zu viel gießen zieht das Abfaulen des Sprosses nach sich.

Zusatzinformation

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Farbvariante Nein
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