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Strophanthus hispidius Samen

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Strophanthus hispidius Samen
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Beschreibung

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Strophanthus hispidus Saatgut

 

Strophanthus hispidus kommt ursprünglich aus West- und Zentralafrika. Wenn Strophanthus hispidus alleine angepflanzt wird wächst die Pflanze als Strauch. Zwischen anderen Pflanzen, wie es in der Natur zumeist der Fall ist, wächst Strophanthus hispidus als Kletterpflanze und schlängelt sich an den Stämmen anderer Bäume entlang. Strophanthus hispidus führt Milchsaft. Die Blüten von Strophantuhs hispidus sehen sehr filigran aus, sie sind radiärsymmetrisch und die Kronenblätter sind zu feinen Fäden verwachsen. Die Kronblätter sehen dabei leicht verdreht aus, was der Gattung den Namen "Strophanthus" einbrachte, was übersetzt so viel heißt wie "verdrehte Blüte" Die gelben Staubblätter in der Mitte sind sehr unscheinbar. Die Blätter von Strophanthus hispidus stehen gegenständig am Spross. Sie sind oval und laufen spitz zu. Die Frucht ist eine Kapsel, die bis zu 200 Samen enthält.

Die Samen sind länglich und sind mit einer Haarkrone ausgestattet, die um ein vielfaches größer ist als der Samen selbst. Die Haarkrone dient der Verbreitung der Samen durch den Wind und wird später abgeworfen. Der Samen ist leicht behaart und hellbraun bis dunkelbraun. Von dieser Behaarung kommt wohl auch der Name hispidus, was steifhaarig bedeutet. Die Samen enthalten das sogenannte h- Strophanthin. H- Strophanthin ist ein Herzglykosid. Wie viele herzwirksame Glykoside ist auch h- Strophanthin sehr giftig. Die höchste Konzentration befindet sich in den Samen, die daher mit Vorsicht behandelt werden sollten. Die Ureinwohner bearbeiteten ihre Pfeile mit Strophanthin, um sie giftig zu machen. Diese Pfeile wirkten absolut tödlich und es gelang bis heute nicht ein Gegengift zu identifizieren. Es ist lediglich bekannt, dass die Ureinwohner eine Substanz aus dem Affenbrotbaum gewannen, die als Gegengift wirksam war. Die Ureinwohner benutzen die Pfeile für die Jagd. Es war kein Problem die erlegten und durch Strophanthin gelähmten Tiere danach zu essen, da sich die giftigen Substanzen rasch abbauten.

In der Medizin wird Strophanthus hispidus bei Herzschwäche eingesetzt. Diese Wirkung wurde, der Geschichte nach, durch einen Zufall entdeckt, als sich der Entdecker und Biologe Kirk mit einer Zahnbürste, die mit den Samen von Strophanthus hispidus in Kontakt gekommen war, die Zähne putzte und feststellte, dass seine Herzprobleme besser geworden waren. Zur Anzucht sollte eine Temperatur von 25°C geschaffen werden. Im feuchten Substrat keinem die ersten Samen nach ein bis zwei Monaten.

Zusatzinformation

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Farbvariante Nein
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