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Hedyotis diffusa, Oldenlandia diffusa, Oldenlandia-Kraut

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Beschreibung

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Hedyotis diffusa Samen

 

Als Hedyotis-Kraut oder Oldenlandia-Kraut ist diese Pflanze bekannt. Im englischen Sprachgebrauch wird sie auch als `white flower snake-tongue grass´ bezeichnet. In Ihrer Heimat China nennt man sie bai hua she she cao. Gemeint ist eine Pflanze aus der traditionellen chinesischen Medizin mit vielfältigen und wirkungsvollen Heilstoffen, in der Wissenschaft trägt sie den aktuellen Namen Hedyotis diffusa, wird aber in der älteren Literatur auch unter dem Namen Oldenlandia diffusa abgebildet und gehört zu der Familie der Krappgewächse (Rubiaceae).

Ihren ursprünglichen wissenschaftlichen Namen verdankt sie dem dänischen Botaniker Henrik Bernard Oldenland, welcher sie entdeckte. Der chinesische Name jedoch leitet sich unter anderem von ihrer ursprünglichen Nutzung ab: Sie wurde zur Heilung von Schlangenbissen verwendet. Besonders wirksam ist sie gegen das Gift der Agkistrodon-Schlange, welche in Asien verbreitet ist. Diese trägt den chinesischen Namen Baihuashe, wobei baihua übersetzt ´weiße Blume´ bedeutet und she die Haut bezeichnet. Die Haut dieser Schlange hat Muserungen wie weiße Blüten. Der zweite Teil des Namens, shecao, bezeichnet die Schlangenzunge, welcher die Blätter der Hedyotis-Pflanze ähneln.

Diese Pflanze wächst krautartig und ist einjährig. Die schmalen kleinen Blätter sind sehr dünn. Im Sommer sind kleine weiße Blüten sichtbar. Die Erde sollte stets feucht gehalten werden und darf nicht austrocknen! Die sehr feinen Samen sollten lediglich auf das Substrat aufgestreut, jedoch nicht abgedeckt werden, daes sich um einen Lichtkeimer handelt.

In verschiedenen Forschungsansätzen fand man heraus, dass dieses Heilkraut nicht nur antibakteriell und antitoxisch, sondern auch antikanzerogen wirksam sein soll. Das Wachstum von verschiedenen Krebsarten konnte nachweislich durch die regelmäßige Einnahme des Sudes bewiesen werden. Teilweise wurden die Krebszellen in den Laboren sogar abgetötet. Auch in der medizinischen Anwendung findet man den Tee dieser Heilpflanze im Kampf gegen Leberkrebs, Brustkrebs, Lungenkrebs und sogar Leukämie. Besonders wirksam jedoch soll das Gebräu gegen Kehlkopfkreb sein. Darüber hinaus erzielt der regelmäßige Genuss des Heiltees eine spürbare Stärkung des eigenen Immunsystems. Doch nicht nur gegen verschiedene Krebsarten wird diese Pflanze eingesetzt. Auch bei Erkrankungen der Harnwege, Verdauungsbeschwerden und gegen Fieber wird der Tee getrunken. Äußere Anwendung finden die Pflanzenteile und Extrakte bei Hautausschlag, Schlangenbissen und Ekzemen. Schwangere Frauen sollten jedoch nicht einen Aufguss dieser Pflanze zu sich nehmen!

Zusatzinformation

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Farbvariante Nein
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