Citrus junos Samen, Yuzu Zitrone, Winterhart bis -15°C

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Citrus junos
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Citrus junos Samen Yuzu Zitrone, Winterhart bis -15°C

 

Citrus junos gehört zur Familie der Rutaceae, den Rautengewächsen. Der Hybrid aus einer Kreuzung zwischen Citrus ichangensis und Citrus reticulata ist auch als Yuzu bekannt. Citrus junos stammt ursprünglich aus Japan und wird daher auch teilweise als japanische Zitrone bezeichnet. In Japan und China wird die Frucht seit tausenden Jahren angebaut.

Die westliche Welt lernte die Yuzu erst vor etwa 10 Jahren kennen. Seit dem erfreut sie sich wachsender Beliebtheit. Die Yuzu wächst als kleiner immergrüner Baum und wird etwa 3 m hoch, selten auch höher. Citrus junos ist eher langsam wachsend. Die Zweige der Yuzu sind mit bis zu 3 cm langen Stacheln bewehrt. Die Blätter sind glänzend und tiefgrün, etwa 6 cm lang und 3 cm breit. Die Blattstiele sind etwa 2 cm lang und geflügelt d.h. der Blattstiel selbst sieht aus wie ein kleines Blatt, auf dem das eigentliche Blatt sitzt.

Die Blüten der Yuzu sind radiärsymetrisch. Die weißen Kronblätter umgeben die leuchtend gelben Staubblätter. Die Blüten duften sehr stark. Die Früchte der Yuzu ähneln der der Zitrone, haben aber eine deutlich dickere Schale. Trotz der dickeren Schale sind sie aber leicht zu schälen.

Die Frucht ist zuerst grün und wird dann gelb bis leicht orange. In Ihrer Heimat reifen die Früchte zwischen Oktober und Januar. Die Frucht ist etwa so groß wie ein Tennisball und enthält bis zu 40 Samen. Der Geschmack der Yuzu erinnert ebenfalls an eine Zitrone, jedoch mit einem Hauch von Grapefruit, Mandarine und Limette. Das macht ihren Geschmack einzigartig. Sie kann roh verzehrt werden.

Die Frucht der Yuzu enthält etwa dreimal so viel Vitamin C wie eine Zitrone. Die Frucht duftet zudem, wie schon die Blüten, aromatisch. Die Samen der Yuzu weisen Polyembryonie auf. D.h. aus einem Samen können unter Umständen zwei genetisch identische Pflanzen wachsen. Die Keimzeit beträgt etwa 2 bis 4 Wochen. Citrus junos ist bis etwa – 15°C winterhart.

Meist trägt die Yuzu auch im Winter Blätter, nur selten werden sie abgeworfen.

 

Kulinarische Nutzung

Aus den Früchten der Yuzu kann Saft gewonnen werden. Da die Samen der Yuzu aber relativ groß sind, liefert eine einzige Frucht nur wenig Saft, was ihn umso teurer macht. In Japan werden in Honig eingelegten Yuzus als Tee aufgegossen.

Auch kann die Yuzu zu Marmelade verarbeitet werden. Sowohl das Fruchtfleisch als auch die Schale wird genutzt um diverse Desserts zu verfeinern. In Japan werden mit der Schale der Yuzu aber auch deftige Speisen wie Nudeln, Fleisch und Fisch gewürzt. Desweiteren kann Citrus junos auch zu Essig mit leckerem Zitrusgeschmack weiterverarbeitet werden.

 

Kosmetische Nutzung

In der Kosmetik wird das ätherische Öl der Frucht, das vor allem aus der Schale extrahiert wird für die Herstellung von Parfüm, aber auch für die Aromatisierung von Seifen und Bodylotionen verwendet. In Japan wird zur Wintersonnwende, der Toji, ein Bad genommen, in das halbierte Yuzus gegeben werden. Das soll das die Abwehrkräfte und das Wohlbefinden stärken.

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