Mimosa hostilis (tenuiflora) Jurema Samen

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Mimosa hostilis Samen
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Mimosa hostilis Samen

Mimosa hostilis gehört zur Familie der Fabaceae, den Schmetterlingsblütlern. Die Heimat von Mimosa hostilis liegt in Brasilien. Dort kommt sie in Höhen von bis zu 1000 m vor, ist aber häufiger im tropischen Tiefland anzutreffen. Mimosa hostilis ist auch als Mimosa tenuiflora bekannt. Die beiden Artnamen zeigen bis heute, dass die Pflanze zweimal beschrieben wurde. Zuerst entdeckte man sie in Brasilien und gab ihr den Namen Mimosa hostilis. Danach wurde sie in Mexiko als Mimosa tenuiflora beschrieben. Man merkte erst später, dass es sich hierbei um ein und dieselbe Pflanzenart handelt.

Mimosa hostilis ist in ihrer Heimat auch als Jurema bekannt. Benannt nach einem traditionellen schamanischen Ritual bei dem Mimosa hostilis eine Rolle spielt. Die Jurema wächst als Baum und kann eine Höhe bis zu 8 m erreichen. Besonders in den ersten Jahren wächst sie sehr schnell. Der Stamm kann einen Durchmesser von bis zu 30 cm erreichen. Die Zweige sind mit Stacheln bewehrt. Die Rinde ist gräulich und bekommt mit zunehmendem Alter Risse, die rötlich braun erscheinen. Die Blätter der Mimosa hostilis sind gefiedert, sie bestehen aus bis zu 33 kleinen ovalen Fiederblättchen. Die Fiederblätter sind wechselständig angeordnet. Das ganze Fiederblatt wird etwa 5 cm lang und behaart.

Die Blätter der Jurema sind über Nacht in Schlafstellung eingeklappt. Die reagieren allerdings nicht so stark auf Berührung wie die Blätter von Mimosa pudica. Durch starken Wärmeeinfluss kann man das Zusammenklappen der Blätter bei Mimosa hostilis jedoch erzwingen. Die Blüten sind weiß und duften stark. Sie stehen in Infloreszenzen zusammen, die an eine Ähre erinnern. Die Infloreszenz der Mimosa hostilis wird bis zu 8 cm lang. Die Frucht ist eine Hülsenfrucht. Sie beinhaltet die kleinen, flachen, wenige Millimeter großen, hellbraunen Samen.

 

Pionierpflanze

Mimosa hostilis kann als Gründünger verwendet werden. Ihre Wurzeln reichen mit Hilfe von Bakterien, wie alle Fabaceae, den Boden mit Stickstoff an. Diese Tatsache macht die Jurema auch nur Pionierpflanze, beispielsweise nach Feuern. Der Boden wird durch sie zusätzlich wieder aufgewertet und macht den Weg frei für andere Pflanzenarten.

 

Medizinische Nutzung

Die Rinde der Jurema ist ein natürliches Schmerzmittel und hilft der Haut sich schneller zu regenerieren. Daher wird sie von den Einheimischen oft bei Verbrennungen eingesetzt. Die Jurema half 1984 zahlreichen Menschen in Mexiko, die Opfer einer Gasexplosion in einer Petroleumfabrik wurden. Die heilende Wirkung wurde wissenschaftlich nachgewiesen. Die Rinde hat zudem eine blutstillende Wirkung.

 

Kosmetische Nutzung

Der Puder von Mimosa hostilis wird in der Kosmetik z.B. Gesichtcremes zugefügt. Diese können, dank der antiseptischen Wirkung des Pulvers, gegen Akne helfen. Holznutzung Das Holz der Jurema wird von den Einheimischen zum Bau von Möbeln und Zäunen genutzt. Sie schätzen die Witterungsbeständigkeit des Holzes. Zum Teil wird das Holz auch als Brennholz verwendet.

Aussaat: Saatgut leicht mit Erde bedecken, feucht und warm halten. Die Keimung tritt nach etwa 2 Wochen ein

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