Frangula alnus Samen, Rhamnus frangula, Faulbaum

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Frangula alnus Samen
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Der Faulbaum oder auch Echter Faulbaum genannt, ist eine Pflanze der Familie der Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae). Beheimatet ist der Baum in Europa, Westsibirien und Marokko. Der sommergrüne Baum erreicht Wuchshöhen von 1 bis 3 Metern in schlanker, aufrechter und besenförmiger Gestalt. Seine Borke ist anfangs grün, später graubraun mit zahlreichen länglichen Korkwarzen. Die Rinde junger Zweige entfaltet beim abschälen einen fauligen Geruch, weshalb die Pflanze auch Faulbaum genannt wird. Die Rinde ist giftig. Der Stamm besitzt flache Längsrisse. Die Triebe sind braunrote junge, kurz behaarte Zweige, die auf der Sonnenseite rötlich erscheinen und auf der Schattenseite olivfarben. Mit der Zeit färben sie sich graubraun und verkahlen. Die Triebe besitzen große eiförmige Knospen, die zugespitzt und zimtfarben aussehen und aus mehreren zusammengefalteten, filzig behaarten kleinen Blättchen bestehen. Die wechselständig angeordneten Laubblätter des Baumes erreichen Längen von 2 bis 7cm und eine Breite von 5cm. Die vielen Blattnervenpaare laufen bogig zum Blattrand hin und sind an der Oberseite dunkelgrün, an der Unterseite hellgrün gefärbt. Die Blütenstände bilden 2 bis 6-blütige Trugdolden. Sie sind grünlich weiß, 5-zählig und sterntrichterförmig und werden umrandet von dreieckigen Kelchblättern und rahmfarbenen Kronblättern. Die Blütezeit liegt zwischen Mai und August. Die giftigen Beeren der Pflanze färben von grün nach rot und im vollreifen Zustand zu schwarzviolett. Die seidig-glänzenden Früchte werden 7 bis 10mm groß, kugelig und enthalten 2 bis 3 kleine Kerne. Ihre Reifezeit ist von Juli bis September. Der Baum wächst gut im Halbschatten an kalkfreien Standorten. Die anspruchslose Pflanze bevorzugt feuchte, tiefgründige Lehmböden und ist robust gegen Überschwemmungen oder ausgetrocknete Standorte. Die Holzkohle des Baumes wurde früher zur Herstellung von Schwarzpulver verwendet. Sie ergibt hochwertige Holzkohle mit geringem Ascheanteil. Daher stammt auch die Bezeichnung Pulverholz in Verbindung mit dieser Art. Die Faulbaumrinde wird pharmazeutisch genutzt. Hierfür wird die Rinde in der Sonne getrocknet und gelagert. Sie wird zur Linderung bei Verstopfungen und als Abführmittel verwendet.

Anleitung zur Aussaat: entsprechend folgender Beschreibung Stratifikation

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