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Rhodiola rosea, Rosenwurz, Goldwurz, 100 Samen

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Rhodiola rosea, Rosenwurz, Goldwurz, 100 Samen
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Rhodiola rosea, Rosenwurz, Goldwurz Samen


Rhodiola rosea gehört zur Familie der Crassulaceae, den Dickblattgewächsen. R. rosea kommt in Gebirgen in Nordamerika, Europa und Asien vor. Dort wächst sie an unzugänglichen Stellen in Höhen bis 2500 m, also in recht kargen und kalten Gebieten. . R. rosea ist auch als Rosenwurz bekannt.
Die Rosenwurz wächst als mehrjährige, sukkulente Pflanzen und wird durchschnittlich 15 cm hoch. Selten auch etwas größer.
Die Blätter von R. rosea sind fleischig verdickt um Wasser zu speichern. Sie sind blau grünlich gefärbt. Die Blätter werden 4 cm lang und 1 cm breit. Die Blattränder sind leicht gesägt. Sie stehen alternierend am Spross.
R. rosea ist zweihäusig, getrenntgeschlechtig. D.h. weibliche und männliche Blüten sitzen auf verschiedenen Individuen. Es sind immer zwei Pflanzen zur Reproduktion nötig. Die Blüten sind zuerst gelb und werden rötlich orange, wenn sie kurz vor dem Verblühen sind. Sie sind radiärsymmetrisch und stehen in Infloreszenzen zusammen. Sie verströmen einen sehr angenehmen Duft, aus diesem Grund wird die Pflanze auch Rosenwurz genannt. Die Frucht ist eine längliche, ebenfalls fleischige Balgfrucht. Sie wird bis zu 0,5 cm lang und beinhaltet die gerade einmal 1 mm langen, feinen Samen. Die Wurzel ist ein dickes Rhizom, das geschnitten wie die Blüten leicht nach Rose riecht. Die Wurzel wird medizinisch genutzt. In Sibirien ist R. rosea auch als Goldwurzel bekannt. Die Sibirier nutzen die Pflanze gegen Stress. Sie bereiten vor allem Tee aus der Wurzel zu. Der Wurzelextrakt steigert die Toleranz gegen Stress, bekämpft Müdigkeit und wirkt entspannend. Dadurch können sich gestresste Personen wieder besser konzentrieren und sind leistungsfähiger. Die Wirkung von R. rosea geht vor allem auf die Substanzen Rosavin und Salidrosin zurück. Einige Studien um R. rosea bestätigen, dass die Pflanze eine Alternative zu chemischen Präparaten darstellt und wenige Nebenwirkungen aufweist. Außerdem wird derzeit getestet, ob die Rosenwurz auch gegen Depressionen helfen kann. Einige Wissenschaftler fragen sich allerding noch, ob die Rosenwurz überhaupt einen Effekt hat. Aber man ist sich aber einig, dass R. rosea keine schädliche Wirkung hat.
In Sibirischen Bergdörfern ist es Brauch frisch verheirateten Paaren ein Bündel der getrockneten Wurzeln der Rosenwurz zu schenken. Es soll aphrodisierend wirken.


Kultivierung von Rhodiola rosea aus Samen:

Das feine Saatgut des Rosenwurz benötigt eine Kälteperiode bevor es keimt. Dazu sollte man die Samen im feuchten Substrat für einige Zeit in den Kühlschrank stellen. Alternativ kann man sie im Herbst im Freiland aussähen, damit die Samen eine natürliche Kälteperiode erfahren. Bei einer Temperatur von etwa 18 bis 20°C nach der Stratifikation erfolgt die Keimung nach etwa 1 Monat. Die adulte Pflanze bevorzugt ein feuchtes Substrat.
R. rosea ist winterhart und eignet sich gut für Steingärten.

Zusatzinformation

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Anzahl Samen 100 Stück
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