5 Samen von Alraune Mandragora officinarum, aus Wildwuchs!!

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Mandragora officinarum, Samen der gemeinen Alraune

 

Mandragora officinarum gehört zur Familie der Solanaceae, den Nachtschattengewächsen. Sie kommt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet und kommt dort auch in sehr kargen Gebieten vor. Mandragora officinarum ist besser bekannt als gemeine Alraune, Galgenmännchen oder Heckenmännchen. Die gemeine Alraune ist seit geraumer Zeit bekannt, bereits die alten Ägypter nutzen sie. M. officinarum wächst als mehrjährige Pflanze, die etwa 35 cm hoch wird. Die Blätter der gemeinen Alraune stehen alle am Grund als Blattrosette zusammen. Die Blätter sind elliptisch und recht variable in der Größe. Die größten Blätter von M. officinarum werden bis zu 45 cm lang. Der Blattrand ist gewellt. Das ganze Blatt sieht etwas runzlig aus. Die Mittelrippe ist deutlich zu erkennen, da sie entweder hellgrün oder leicht violett gefärbt ist und sich so deutlich vom tief dunkelgrünen Blatt absetzt. Die Blüten sind radiärsymmetrisch und zwittrig. Die Kelch und Kronblätter sind glockenförmig verwachsen. Die Blüten der gemeinen Alraune sind weißlich mit einem violetten Stich. Die Staubblätter im Zentrum sind deutlich zu erkennen. Die Blüten stehen im Zentrum der Blattrosette. Die Blüte beginnt Ende April bis Anfang Mai. Die Frucht der gemeinen Alraune ist eine Beere, die einen Durchmesser von bis zu 4 cm erreichen kann. Sie sind zuerst grün und werden mit der Reife orange. Die Frucht enthält die zahlreichen hellbraunen Samen. Die dicke, fleischige Pfahlwurzel wurzelt bis zu 60 cm tief in den Boden. Desweiteren entstehen Seitenwurzeln. Die Wurzel sieht laut einer Sage einem kleinen Menschen sehr ähnlich. So erzählte man sich, dass eine Alraune einen schrillen Schrei ausstößt, wenn man sie ausgräbt und umtopfen will. Dieser Schrei ist tödlich In jüngster Zeit wurde diese Sage wieder bei Harry Potter zum Leben erweckt, als die Zauberschüler im Kräuterkundeunterricht die schreienden Alraunen umtopfen müssen. Bei Harry Potter half ein Zaubertrank der Alraune enthielt gegen böse Zauber. Die gemeine Alraune ist das bekannteste Hexenkraut und man assoziiert automatisch Zauberei mit ihr. Die stark giftige gemeine Alraune war früher eine beliebte Mordwaffe, daher trug die Alraune auch den Namen Henkerspflanze. Die Giftigkeit ist auf Alkaloide zurückzuführen. M. officinarum enthält unter anderem Atropin und Hyoscyamin. Bei einer Überdosierung bewirken sie eine Atemlähmung die zum Tod führt. Alle Pflanzenteile der gemeinen Alraune sind giftig, inklusive der Samen! Unbedingt von Kindern fern halten!

 

Anzucht der Alraune aus Samen:

Die Samen von Mandragora officinarum brauchen eine Vorbehandlung. Sie sollten zuerst 24 h in Wasser eingeweicht werden, danach kann man sie ins Substrat einpflanzen. Im Substrat sollten sie dann für 4 bis 6 Wochen in den Kühlschrank gestellt werden. Das Pflanzgefäß sollte gut abgedeckt bzw verschlossen sein um Austrocknung zu verhindern. Diese Stratifikation ist für den Keimerfolg nötig. Bei einer Temperatur von ca. 20°C und konstant feuchtem Substrate erfolgt die Keimung dann nach etwa 1 Monat. Alternativ können die Samen auch im Herbst im Freiland ausgesät werden. Mandragora officinarum ist nur bedingt winterhart, sie sollte zur Überwinterung ins Haus gestellt werden. Alternativ kann man im Freiland einen Überwinterungsschutz anbringen. 

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